© Julia Hamburg

Schule & Bildung

„Ich streite im Landtag für mehr Bildungsgerechtigkeit: eine gute Betreuung, langes gemeinsames Lernen, Lernen im eigenen Tempo, Inklusion, die Schaffung von mehr Beteiligung und lebenslanges Lernen sind die Grundpfeiler dieses Engagements“

„Kinder und Jugendliche in den Fokus rücken“ – das ist nicht nur in der Freizeit und bei ihrem gesellschaftlichen Handeln wichtig, sondern auch in der Schule; dem Ort, an dem Kinder und Jugendliche heute den Großteil ihrer Zeit verbringen.

Ich streite dafür, dass Bildungschancen nicht vom familiären Hintergrund abhängig sind, sondern, dass wir Schule so gestalten, dass sie allen offen steht. Der beste Weg ist dafür die „inklusive Schule: jede*N Schüler*In in den Blick zu nehmen, individuelle Förderung, Lernen im eigenen Rhythmus, kein Abschluss ohne Anschluss, Bildungsübergänge und eine gute Bildungswegbegleitung sind der Schlüssel guter Schulpolitik. Aber nur die inklusive Schule wird das Versprechen kein Kind zurückzulassen einlösen können.

Schule ist ein Lebensraum für viele Kinder und Jugendlichen. Mit der Verbesserung des Ganztagsangebots und dem Ausbau der schulischen Sozialarbeit gestalten wir diesen Lebensraum attraktiver und tragen Problemen an Schule Rechnung. Diesen Weg wollen wir weitergehen. Aber wir wollen auch noch besser werden: Mit einem Landesprogramm für gutes Schulessen etwa wollen wir die Schule als Ort des Lernens und Lebens noch attraktiver gestalten.

Familie ist mehr als das klassische „Vater-Mutter-Kind“-Konzept. Wir brauchen die rechtliche Gleichstellung für Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen und sich etwa um Kinder kümmern; dazu zählen auch Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenprojekte oder Regenbogenfamilien. Um allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen brauchen wir neue Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber vor allem auch zur Stärkung der Kinderbetreuung.

Deshalb habe ich in meiner parlamentarischen Arbeit in der 17. Wahlperiode erfolgreich für die 3. Kraft in den Krippengruppen und für zusätzliches Personal in den Kita-Gruppen gestritten. Denn wir brauchen eine gute und verlässliche Betreuung für unsere Kleinsten. Aber wir brauchen weitere Verbesserungen der Standards und ein modernes Kindertagesstättengesetz, dass auch die 3. Kraft in Kindergartengruppen, Inklusion und Verfügungszeiten regelt. Das neue Kitagesetz der großen Koalition wird diesem Anspruch leider nicht gerecht. Es sorgt vielmehr für mehr Unsicherheit bei Erzieher*innen und Erziehungsberechtigten.

Meldungen zum Thema

Pressemeldung Nr. 158 vom

CDU-Vorstoß zur Durchsetzung des Niqab-Verbots an Schulen Julia Willie Hamburg: Mädchen nicht von schulischer Bildung fernhalten

„Symbolische Ordnungsmaßnahmen können auch das Gegenteil von dem bewirken, was man erreichen will. Wir haben in Niedersachsen auch eine Schulpflicht, auch diese gilt es durchzusetzen und aufrechtzuerhalten. Jugendliche aus der Gesellschaft auszuschließen, kann etwaige Radikalisierung auch befördern“, so Julia Willie Hamburg.

Pressemeldung Nr. 124 vom

Frühkindliche Bildung Julia Willie Hamburg: Sicherstellung einer intensiven und verlässlichen Betreuung

„Die rot-grüne Landesregierung setzt im Bereich der frühkindlichen Bildung neue Maßstäbe. Wir nehmen die Arbeit in den Krippen sehr ernst und stärken die Qualität. Es gibt eine intensivere Betreuung der Kinder auf der einen Seite und eine deutliche Entlastung des Personals in den Krippen.“

Pressemeldung Nr. 108 vom

Fahrplan zum Neustart der Landeszentrale für politische Bildung wird konkret Julia Willie Hamburg: Niedersachsen freut sich auf die neue Landeszentrale!

„Der Neustart der Landeszentrale bietet die Chance, politische Bildung neu zu denken. Die zentrale Aufgabe der neuen Landeszentrale wird es sein, die guten, erprobten Formate und Konzepte der Bildungsträgerlandschaft zu vernetzen, Lücken zu identifizieren und Impulse zu geben. Es gilt, weiße Flecken und aktuelle Themen zu identifizieren. Die neue Landeszentrale wird keine starre Behörde, sondern eine smarte und kreative Denkfabrik“, so Julia Willie Hamburg.

Plenarinitiativen zum Thema

Prävention und Intervention gegen Diskriminierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit Landesprogramm gegen Rechtsextremismus

Antrag der Fraktionen der SPD und der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen:

Prävention und Intervention gegen Diskriminierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit - ein Landesprogramm gegen Rechtsextremismus