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Kinder, Jugend & Familie

Familie ist dort wo Kinder sind oder Verantwortung füreinander übernommen wird; dazu zählen auch Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften oder Regenbogenfamilien. Kindern und Jugendlichen muss auf Augenhöhe begegnet werden. Deshalb streite ich für mehr Kinder- und Jugendbeteiligung.

Familie ist mehr als das klassische „Vater-Mutter-Kind“-Konzept. Wir brauchen die rechtliche Gleichstellung für Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen und sich etwa um Kinder kümmern; dazu zählen auch Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenprojekte oder Regenbogenfamilien. Um allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen brauchen wir neue Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber vor allem auch zur Stärkung der Kinderbetreuung.

Deshalb habe ich in meiner parlamentarischen Arbeit in der 17. Wahlperiode erfolgreich für die 3. Kraft in den Krippengruppen und für zusätzliches Personal in den Kita-Gruppen gestritten. Denn wir brauchen eine gute und verlässliche Betreuung für unseren Kleinsten. Aber wir brauchen weitere Verbesserungen der Standards und ein modernes Kindertagesstättengesetz, dass auch die 3. Kraft in Kindergartengruppen, Inklusion und Verfügungszeiten regelt.

Kinder und Jugendliche sind ein gleichberechugter Teil unserer Gesellschaft, deshalb müssen sie auch angemessen beteiligt werden und mitreden, wenn über wichtige Zukunftsfragen entscheiden. Aber auch Fragen des Kinderschutzes oder der Jugendhilfe und Jugendarbeit sind relevante Fragen, denen wir uns im Landtag tagtäglich widmen. Um die Belange von Kindern und Jugendlichen in den Fokus zu nehmen, haben wir in der letzten Legislatur den Landesjugendhilfeausschuss und die Kinderkommission eingerichtet. Die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre scheiterte leider an 9 Abgeordneten der CDU.

"Frühes Wählen mit 16 Jahren stärkt die Demokratie" - Einbringungsrede im Landtag

Mehr Mitsprache, mehr Rechte! Der Nds. Landtag hat eine Kinderkommission eingerichtet!

"Wir fangen bei den Kleinen an zu fördern" - Rede zum Kultushaushalt 2017/2018

Meldungen zum Thema

Pressemeldung Nr. 86 vom

Anhörung Kitagesetz Julia Hamburg: Wenn Atempause, dann jetzt – Moratorium für das Kitagesetz

Das Kitagesetz ist in der Anhörung krachend durchgefallen: übereilt, unausgegoren und an den Bedarfen vorbei. Die Kitas brauchen dringend eine Offensive für mehr Personal und mehr Qualität. Beides droht bei Rot-Schwarz unter die Räder zu geraten.

Pressemeldung Nr. 74 vom

Niedersachsenplan Julia Willie Hamburg: GroKo macht Pläne – Kommunen müssen zahlen

„Wenig Plan – viele Ankündigungen: Wenn die Große Koalition Pläne macht, müssen am Ende offensichtlich andere zahlen. Nach der Beitragsfreiheit ist nun auch der sogenannte Niedersachsenplan ein Vorhaben mit ungedecktem Scheck. Es soll eine Ausbildungsvergütung geben, zahlen sollen diese aber die Kita-Träger und somit am Ende die Kommunen.“

Statement Julia Hamburg zu dem von der CDU vorgestellten Papier zur Dualisierung der Erzieherinnen- und Erzieherausbildung

Kita-Qualität und Unterstützung der Kommunen sind offensichtlich Fremdworte für die CDU. Das vorliegende Konzept für eine dualisierte Erzieher*innenausbildung ist eine Billiglösung.