50 Millionen für betroffene Menschen und Kommunen Soforthilfen für Hochwassergeschädigte beschlossen

Heute (16. August 2017) hat der Niedersächsische Landtag die finanziellen Soforthilfen in Höhe von 50 Millionen Euro durch einen Nachtragshaushalt für die vom Hochwasser betroffenen Menschen und Kommunen beschlossen. „Ich bin froh, dass der Landtag den Nachtragshaushalt einvernehmlich beschlossen hat, damit die Betroffenen die Hilfen auch schnell erhalten“, sagt die Abgeordnete Julia Hamburg.

„Das Hochwasser hinterließ bei den Betroffenen hohe Schäden, insbesondere hier im Harz", so die grüne Abgeordnete. "Die rasche Unterstützung der Geschädigten hat derzeit Priorität. Insbesondere die hohe Flexibilität der Soforthilfen war uns besonders wichtig, damit kein Geschädigter durch das Raster fällt." Die Erhöhung des Nachtragshaushalts auf 45 Millionen Euro wurde letzte Woche von Umweltminister Stefan Wenzel aufgrund neuerer Schätzungen dem Haushalts-Ausschuss vorgeschlagen. Der Ausschuss hatte diesen Vorschlag einvernehmlich um einen Puffer von fünf Millionen Euro auf 50 Millionen Euro erhöht.


Hintergrund:

Die Soforthilfe soll akute Notlagen bei der Unterkunft oder der Wiederbeschaffung von Hausrat finanziell überbrücken. Bei einem Mindestschaden von 5.000 Euro können Privathaushalte unbürokratische Hilfe erhalten. Pro erwachsene Person können 500 € beantragt werden, pro Kind 250 €, maximal 2.500 € pro Haushalt. Bei ganz besonderen sozialen Notlagen ist unter strengen Voraussetzungen auch eine höhere Leistung möglich.

Zuständig für die Bewilligung von Soforthilfen sind die Landkreise sowie die kreisfreien und großen selbständigen Städte; sie nehmen ab sofort Anträge entgegen. Mehr Informationen zur Soforthilfe und das entsprechende Antragsformular gibt es unter:  www.hochwasser.niedersachsen.de

Zurück zum Pressearchiv