Pressemeldung Nr. 151 vom

Analyse zur Belastung am Arbeitsplatz Schule Julie Willie Hamburg: Mit breiter Beteiligung und Blick über den Tellerrand können praxisnahe Lösungen entstehen

Darum geht’s

Ministerpräsident Weil und Kultusministerin Heiligenstadt haben angekündigt, eine ExpertInnengruppe einzurichten, die unter Beteiligung der Lehrkräfte und ihrer Verbände die Belastung der Lehrkräfte analysiert und Entlastungsmöglichkeiten ermittelt.

Das sagen die Grünen

Julia Willie Hamburg, Mitglied im Kultusausschuss, kinder- und jugendpolitische Sprecherin

„Mit breiter Beteiligung und Blick über den Tellerrand sollen Lösungen gefunden werden, wo auch wirklich der Schuh drückt – die Praxis wird einbezogen und nicht etwa nur eine theoretische Analyse durchgeführt. Auch das ist Ausdruck rot-grüner Beteiligungskultur.“

„Bereits vor der Debatte um die Lehrermehrarbeitszeit haben wir Grüne gefordert, das der Arbeitsplatz Schule in den Fokus rücken muss. Auch das Urteil des Verwaltungsgerichtes legt nahe, dass eine Analyse der Belastung der Lehrkräfte dringend geboten ist.“

„Der Arbeitsplatz Schule hat sich in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Die Lehrkräfte haben heute ganz andere Anforderungen zu bewältigen als noch vor zehn oder 15 Jahren. Wir müssen uns genau ansehen, zu welchen Belastungen das geführt hat. Und man muss auch deutlich sagen: Bislang hat sich noch keine Landesregierung getraut, sich dieser Debatte zu stellen.“

Zum Hintergrund

In den vergangenen Jahren ist nicht nur im Zusammenhang mit der geplanten und nach dem Urteil des OVG Lüneburg zurückgenommen Anhebung der Unterrichtsverpflichtung an Gymnasien, sondern insbesondere auch aus den Grundschulen über eine Überlastung der Lehrkräfte berichtet worden. Der schulpolitische Sprecher der Grünen, Heiner Scholing, hatte sich deshalb schon im Juli im Landtag dafür eingesetzt, als Konsequenz aus dem OVG-Urteil differenziert die Belastungen am Arbeitsplatz Schule zu analysieren.

Rede Heiner Scholing vom 17.07.2015

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