Pressemeldung Nr. 135 vom

Anfrage an die Landesregierung Julia Hamburg: Inklusion braucht keine Pause, sondern eine Richtung

Darum geht’s

Die grüne Landtagsfraktion will von der Landesregierung wissen, wie es um den Stand und die Weiterentwicklung der Inklusion in den niedersächsischen Schulen steht. Dafür hat sie eine Große Anfrage (LINK) eingereicht.

Das sagen die Grünen

Julia Hamburg, schulpolitische Sprecherin

„Ich bin davon überzeugt: Inklusion braucht keine Pause, sondern eine Richtung. Derzeit leidet die inklusive Schule an der Unsicherheit, dass das Ruder wieder rumgerissen werden könnte. Richtungsstreits und Rückwärtsgänge lähmen den Entwicklungsprozess. Die große Mehrzahl der Schulverbände hat deutlich gemacht, dass eine Pause in ihren Augen der falsche Weg ist – so zuletzt vor zwei Wochen der Schulleitungsverband.“

„Natürlich muss mit der Bekenntnis zur inklusiven Schule einhergehen, verlässliche und auskömmliche Rahmenbedingungen zu schaffen und Fehlentwicklungen zu beheben. Um diese aber erkennen zu können, brauchen wir Zahlen, die uns die Landesregierung bislang nur unzureichend und bruchstückhaft zur Verfügung gestellt hat. Es muss genauer geschaut werden, wo derzeit die wirklich sensiblen Punkte sind, die Inklusion so schwierig machen. Denn in diesem langfristigen Übergangsprozess ruckelt es teilweise gewaltig – und das müssen wir schnellstmöglich abstellen: Zum Wohle der Kinder.“

„Unser Ziel ist, dass die inklusive Schule so attraktiv wird, dass immer mehr Eltern ihre Kinder dieser Schule anvertrauen. Von der Landesregierung wollen wir mit der Großen Anfrage erfahren, was sie – bezogen auf die verschiedenen einzelnen Förderschwerpunkte – tut, um dieses Ziel zu erreichen.“

Zum Hintergrund

Bereits im Januar haben die Grünen den Antrag „Umsetzung der Inklusion verbessern statt verzögern - inklusive Schulen wirkungsvoll unterstützen“ in den Landtag eingebracht.

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