Abstimmung im Landtag Julia Hamburg: GroKo lehnt Weideprämie ab

Obwohl die neue Agrarministerin Otte-Kinast (CDU) von einem Milchviehhof kommt,  gehen die Weidehalter beim Nachtragshaushalt 2018 leer aus. Die GroKo verteilt zwar 776 Millionen mehr, die Weideprämie in Höhe von 30 Millionen Euro, ist nicht dabei.

Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hatte am Dienstag (27. Februar 2018) eine namentliche Abstimmung im Niedersächsischen Landtag beantragt. „Auch die SPD-Abgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Alexander Saipa haben gegen die Weideprämie gestimmt,“ zeigt sich die grüne Abgeordnete Julia Willie Hamburg enttäuscht.

„Insbesondere bei der sich abzeichnenden neuen Milchpreiskrise wäre eine Unterstützung der Weidehalterinnen und -halter notwendig, da die Grünlandprämie ausläuft“, so Julia Willie Hamburg.

Freilandhaltung spiele offenbar keine Rolle bei der GroKo. An mangelndem Geld könne es jedenfalls nicht liegen, dass die GroKo die Weideprämie nicht eingeführt habe. „Stattdessen sollen wieder große Kuhställe mit Ganzjahrstallhaltung gefördert werden, was vorher nicht der Fall war“, so Grünen-Politikerin Julia Willie Hamburg.

Zum Hintergrund:

Das Thema Weideprämie hat auch die bekannte Kampagnen-Plattform in einer Petition aufgegriffen: „Das Weideprämie statt Megaställe“ weact.campact.de/petitions/weidepramie-statt-megastalle

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