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Kinder, Jugend & Familie

Internationaler Kindertag

Heute jährt sich erneut der Weltkindertag und noch immer sind Kinderarmut, mangelnde Chancengleichheit und mangelnde Beteiligung auf der Tagesordnung. Die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz und die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention erscheinen immer noch in weiter Ferne. Mit der Kinderkommission haben wir in Niedersachsen einen ersten Schritt getan. Doch es muss weitergehen! Wir streiten weiter: Kinderrechte umsetzen, Kindern eine Stimme geben.

Unsere Forderungen

  • Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen und konsequent umsetzen
  • Wahlalter senken und altersangemessene Beteiligung aller Kinder und Jugendlichen etablieren
  • Kindergrundsicherung einführen - Kinderarmut bekämpfen
  • Keine Jugendhilfe zweiter Klasse
  • Jugendpolitik ist keine freiwillige Leistung
  • Jugendarbeit stärken - Freiräume für Kinder und Jugendliche schaffen und ausbauen

Familie ist dort wo Kinder sind oder Verantwortung füreinander übernommen wird; dazu zählen auch Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften oder Regenbogenfamilien. Kindern und Jugendlichen muss auf Augenhöhe begegnet werden. Deshalb streite ich für mehr Kinder- und Jugendbeteiligung.

Familie ist mehr als das klassische „Vater-Mutter-Kind“-Konzept. Wir brauchen die rechtliche Gleichstellung für Menschen, die Verantwortung füreinander übernehmen und sich etwa um Kinder kümmern; dazu zählen auch Patchworkfamilien, Alleinerziehende, Wohngemeinschaften, Mehrgenerationenprojekte oder Regenbogenfamilien. Um allen Menschen die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen brauchen wir neue Konzepte zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber vor allem auch zur Stärkung der Kinderbetreuung.

Deshalb habe ich in meiner parlamentarischen Arbeit erfolgreich für die 3. Kraft in den Krippengruppen und für zusätzliches Personal in den Kita-Gruppen gestritten. Denn wir brauchen eine gute und verlässliche Betreuung für unseren Kleinsten. Aber wir brauchen weitere Verbesserungen der Standards und ein modernes Kindertagesstättengesetz, dass auch die 3. Kraft in Kindergartengruppen, Inklusion und Verfügungszeiten regelt.

Kinder und Jugendliche sind ein gleichberechugter Teil unserer Gesellschaft, deshalb müssen sie auch angemessen beteiligt werden und mitreden, wenn über wichtige Zukunftsfragen entscheiden. Aber auch Fragen des Kinderschutzes oder der Jugendhilfe und Jugendarbeit sind relevante Fragen, denen wir uns im Landtag tagtäglich widmen. Um die Belange von Kindern und Jugendlichen in den Fokus zu nehmen, haben wir in dieser Legislatur den Landesjugendhilfeausschuss und die Kinderkommission eingerichtet. Die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre scheitert derzeit leider an 9 Abgeordneten der CDU.

"Frühes Wählen mit 16 Jahren stärkt die Demokratie" - Einbringungsrede im Landtag

Mehr Mitsprache, mehr Rechte! Der Nds. Landtag hat eine Kinderkommission eingerichtet!

"Wir fangen bei den Kleinen an zu fördern" - Rede zum Kultushaushalt 2017/2018

Meldungen zum Thema

Pressemeldung Nr. 53 vom

Finanzierung der Krippen Julia Hamburg: Neue Pläne des Kultusministeriums geben den Kommunen Planungssicherheit

„Wir begrüßen sehr, dass Kultusministerin Frauke Heiligenstadt heute neue Pläne zur Finanzierung des Krippenausbaus vorgestellt hat. Es bleibt beim bisher geltenden Anteil des Landes und das ist auch richtig so.“

Pressemeldung Nr. 14 vom

Eröffnung der Landeszentrale für politische Bildung und Medienkompetenz Julia Hamburg: Niedersachsen freut sich auf die neue Landeszentrale

„Endlich ist es soweit: Die neue Landeszentrale für politische Bildung nimmt heute ihre Arbeit auf. Ich wünsche dem Team alles Gute und freue mich schon auf die Zusammenarbeit.“

Pressemeldung Nr. 124 vom

Frühkindliche Bildung Julia Willie Hamburg: Sicherstellung einer intensiven und verlässlichen Betreuung

„Die rot-grüne Landesregierung setzt im Bereich der frühkindlichen Bildung neue Maßstäbe. Wir nehmen die Arbeit in den Krippen sehr ernst und stärken die Qualität. Es gibt eine intensivere Betreuung der Kinder auf der einen Seite und eine deutliche Entlastung des Personals in den Krippen.“